Arbeit auf allen Ebenen

In der ganzheitlichen Betrachtungsweise des Pferdes sehe ich das Pferd als vollkommenen Partner mit all seinen Grundbedürfnissen. Im Zusammenleben mit dem Pferd und in der Arbeit reduziere ich es demnach bewusst nicht auf seine körperlichen Veranlagungen und Möglichkeiten, sondern übe mich in Offenheit, Klarheit und Annahme des Pferdes in seiner Ganzheit. Ich wähle die Ausbildungsschritte, die ihm in Anlehnung an seinen Entwicklungsstand und seine Befindlichkeit von Natur aus am leichtesten fallen - und am artgerechtesten sind. Gute Pferdearbeit verstehe ich demnach als gelebte Nächstenliebe gegenüber dem Lebewesen Pferd. Der Name, der nach Jahren des Suchens für die entsandene Arbeitsweise gewählt habe lautet "Essentielle Pferdearbeit".

Diese Betrachtungsweise erlaubt es Körper, Geist und Seele des Tieres gleichermaßen einzubeziehen; denn nur ein in seinen Grundbedürfnissen befriedigtes Pferd, das mit sich selbst im Einklang ist, ist auch in der Lage, sich aufgeschlossen und motiviert zuzuwenden, mitzuarbeiten und mit uns Menschen gemeinsame Ziele zu verfolgen.

Körper, Geist und Seele des Pferdes Raum und Achtung zu geben bedeutet, zu ermöglichen, dass das Pferd mit sich in Einklang sein und einen Zugang zu seiner eigenen Intuition, zu seinem eigenen "Spirit" finden und halten kann. Ein so aufgeschlossenes Pferd kann sich auch uns öffnen und kann auf seine pferdische Art erkennen, - erleben -, dass es sich uns aufgeschlossen und motiviert zuwenden kann.

Neben den grundsätzlichen, rein sachlichen Erkenntnissen über Haltung, Fütterung und Verhalten spielen die individuellen Befindlichkeiten und Entwicklungsstände eine ebenso wichtige Rolle: Erfahrungen, Charaktereigenschaften, Stimmung und Lebenssituation, sowie Stärken und Schwächen in den unterschiedlichen Bereichen werden erarbeitet und Blockaden oder Fehlentwicklungen können aufgespürt und gelöst werden.

Essentiell ist es auch, wenn wir erkennen, wo wir Menschen das Pferd in Muster ziehen und pressen, die unsere eigenen sind: Zwänge, Ängste, Unzufriedenheiten, Leistungsanforderungen und Druck. Sich aus diesem Korsett befreien zu können ist für die meisten Pferde ein wahrer Segen und erlöst sie aus der Dauer-Resonanz mit unseren Schattenthemen! 

Tanja von Salzen-Märkert

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