Tanja von Salzen-Märkert Essentielle Pferdearbeit - Coaching - Naturbewusstsein
 Tanja von Salzen-Märkert                                                        Essentielle Pferdearbeit - Coaching - Naturbewusstsein                                                                                          

Die Akupunktur der traditionellen chinesischen Medizin

Prävention, Früherkennung, Behandlung und Nachsorge mit TCM-Akupunktur

Das Lösen von körperlichen, emotionalen und psychischen Blockaden nach traditionellen chinesischen Erkenntnissen. Eine ganzheitliche Behandlung enthält die ausführlich und klassische Diagnostik der TCM, Ursachenanalyse, ausführliche Behandlung und Beratung, ggfs. Kräutertherapie oder Homöopathie

Als ergänzende Methode in der Pferde-Hilfe und -Heilung und zur Unterstützung des achtungsvollen, artgerechten Trainings (z.B. beim Anreiten junger Pferde) bieten wir Ihnen zusätzlich zu unseren bisherigen Möglichkeiten die Akupunktur und Akupunktmassage als ganzheitliche Methode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) an.

Eine Akupunkturbehandlung nach TCM bietet eine wirkungsvolle Möglichkeit, die  gesundheitlichen oder psychischen Probleme eines Pferdes aus einer anderen Perspektive zu sehen und zu Klärung, Kräftigung, Heilung, gestärktem Immunsystem, Ganzheit und Lebensfreude beizutragen.

Die Akupunktur wirkt auf unterschiedlichen Ebenen und bezieht z.B. das Zentralnervensystem, Herz-Kreislauf-System, den Bewegungsapparat und das Hormonsystem mit ein. Sie führt zu einer verbesserten Durchblutung, lindert Muskelverspannungen und regt das Immunsystem an. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert, der Energiefluss korrigiert und Energieungleichgewichte ausgeglichen. Auf diesem Wege wird ebenso die Psyche positiv unterstützt und Emotionen wie Wut, Angst, Trauer und Aggressionen etc. können ausbalanciert werden.

Pferde können sich ihrer angestauten Emotionen entledigen und kommen der Balance ihrer gesunden Natur wieder näher!

Die Akupunktur der TCM kann mit allen anderen ganzheitlichen Methoden kombiniert werden und stellt eine sinnvolle und pferdefreundliche Ergänzung dar. Kombiniert mit SCIO, Körperarbeit, Massagen, Energiearbeit, Tierkommunikation, Reiki und/oder gutem Training kann Ihr Pferd in allen Lebenslagen schnell und nachhaltig unterstützt werden - oder sich einfach nur wohl fühlen! 

Die Methoden der TCM-Akupunktur

Bei der klassischen Akupunktur werden feine Einmalnadeln in bestimmte Punkte ganz nah unter dem Fell gestochen, was kaum schmerzhaft ist. Gerade Pferde zeigen bei der Akupunktur eine hohe Akzeptanz.

Die Akupunkturpunkte befinden sich auf unsichtbaren Energieleitbahnen, den so genannten Meridianen. Häufig liegen sie aber auch in Haut- und Muskelzonen in der Nähe des Schmerzes oder der erkrankten Organe. Nach dem Verständnis der chinesischen Medizin wird durch den Nadelreiz der Energie-Fluss „Qi“ angeregt und reguliert. Blockaden und Störungen lösen sich auf. Meist genügen bei akuten Erkrankungen eine einzige Akupunktursitzung. Bei chronischen Erkrankungen oder starken körperlichen oder emotionalen Blockaden können  mehrere Behandlungen nötig sein, um den Gesamtorganismus wieder in Balance zu bringen.

Moxibustion

Oftmals lässt sich der Heileffekt der Akupunktur durch ergänzende Maßnahmen verstärken. Besonders wohltuend ist z.B. die Moxibustion, eine spezielle Wärmebehandlung, bei der getrocknetes Beifußkraut über bestimmten Körperbereichen angezündet wird, um diese zu erwärmen und so die Energie anzuregen. Das Moxakraut wird dabei mit einer Moxa-Zigarre direkt über dem Akupunkturpunkt erhitzt, oder an eine eigens dafür konzipierte Metallnadel gesteckt, die die Hitze nicht nur auf, sondern auch in das Gewebe bringt.

Während all dieser Behandlungsphasen ist es bei uns üblich, dass währenddessen muskulär und energetisch für Entspannung und Entlastung gesorgt wird. ReBalancing, Massage, Aromatherapie, kinesiologische Arbeit, Energieströmen, Handauflegen, Reiki und ein hohes Maß an Zuversicht, Freude und Achtung helfen dem Pferd, seine Sorgen zu vergessen!

TCM-Beratung

Bei der TCM-Beratung geht es um das ganzhetliche Erfassen des Pferdes und seines Types nach der Lehre der chinesischen Medizin. Nach einer ausführlichen Anamnese stelle ich Ihnen die dem Typ des Pferdes (das bedeutet auch seinen typischen Mustern, Auffälligkeiten, Neigung zu Erkrankungen, Verhaltensmustern im balancierten bzw. davon abweichenden Zustand) Kräuter, Blüten und andere Hilfmitteln zusammen und sage Ihnen, wo sie diese in guter, überprüfter Qualität bekommen. Das Ziel ist es, das Pferd auf allen Ebenen so zu unterstützen, dass es langfristig in Balance sein und diese Balance möglichst selbständig halten kann. Durch die Hilfsmittel wird der ungestörte Energiefluss, den wir meist zuvor mit der Akupunktur initiiert haben, gefestigt und erhalten. Akupressur von relevanten Punkten und Massage auf bestimmten Linien des Energieflusses unterstützen die wiedergewonnene Mitte ebenfalls. Sie selbst werden so zum Spezialisten für Ihr Pferd.  

In den allermeisten Fällen ist eds ratsam, das Pferd zu akupunktieren. Bei einigen Pferden reicht eine einzige Behandlung, je tiefer oder länger das Problem des Pferdes bereits besteht, um so mehr Nachbehandlungen braucht es eventuell. Die meisten Pferde sehe ich 1-3 Mal. 

TCM in der Pferdetherapie

 Ebenso wie bei uns Menschen ist es für Pferde wichtig, dass Körper und Seele miteinander in Einklang sind und von uns als untrennbar voneinander gesehen werden. Um eine gesunde Seele zu haben, bedarf es eines gesunden Körpers, und anders herum ebenso. Wie Yin und Yang schafft das eine die Basis für das andere.

Die chinesische Medizin trennt Körper und Seele nicht voneinander. Sie hilft jedem Anteil, ganz und vollständig zu sein, woraus Gesundheit und wiederum Lebensfreude resultiert. 

Geht es einem Pferd nicht gut, setzt die TCM in der Analyse des Körpers vor allem durch die Einbeziehung der vorherrschenden Emotionen an. Es ist bekannt, dass energetische Staus im emotionalen Bereich zu körpetrlicher Belastung und zur Krankheit führen können. Ist der Stau zu groß, so dass dass Pferd sich zum Beispiel vor überschießender Energie aus Wut oder Hysterie nicht richtig einschätzen und koordinieren kann, kann es sogar zu Unfällen kommen. 

Doch woher rühren so genannte energetische Staus im Meridiansystem der Pferdes?  Auslöser sind schnell zu finden: Stress in der Herde, anhaltende Demütigungen in den unteren Rängen, innere Unruhe durch schlechte Herdenkonstellation, Verlust von Pferde- oder Menschenfreunden, Stress beim Fressen, Überforderung durch Leistungsanspruch, Gewalt im Umgang, Schocks und vieles mehr können zu emotionalem Ungleichgewicht führen. Dieses zeigt sich als festgefahrene Wut, Angst, innere Unruhe, mangelnde Erdung, Trauer, Hysterie oder ständiges in die Ferne schauen aufgrund von Grübeleien oder Sorgen. Anders herum kann Schwäche oder zu viel Energie in entsprechenden Meridianen dazu führen, dass eine Fixierung auf eines der genannten Emotionen überhaupt erst entsteht. Wenn ein Pferd zum Beispiel wegen einer Verletzung dauerhaft geschont wird und in der Box ausharren muss, entsteht ohne kompensatorische Beschäftigung (z.B. Physiotherapie) ein energetischer Stau. Das Pferd kann sich "keine Luft machen", zum Beispiel durch natürliche Bewegung im Offenstall und blockiert emotional. Den Dunst bekommt dann häufig der Mensch ab, denn irgendwo muss die Energie schließlich hin, um nicht depressiv oder verrückt zu werden. 

Die chinesische Medizin bietet die Möglichkeit, frühzeitig bei Emotionen einzugreifen und sie sanft auszugleichen. So können körperliche Folgen verhindert werden. Wichtig ist jedoch sich bewußt zu machen, dass jede Emotion bis zu 20 Minuten sein darf, jederzeit in einen anderen Zustand wechselnd, das ist nicht nur normal, sondern vor allem Gesund und bedeutet LEBEN! Mit der chinesischen Medizin unterstütze ich Pferde, die sich aufgrund einer Emotion oder körperlichen Einschränkung in einer Emotion sozusagen festgefahren haben und diese ohne Hilfe nicht harmonisieren können. Wut, Trauer, Angst, Gedanken machen und Freude sind wichtig für jedes Lebewesen. Die Dosierung macht das Gift.

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