Pferde in der Krise 2020 – Ein menschengemachtes Problem ohne Ausweg?

Nicht nur wir Menschen befinden uns in einer für uns schwierigen Zeit. Der Wandel, der uns derzeit widerfährt, geht auch an den Pferden (– und anderen Tieren die uns nah sind -) nicht vorbei.

Pferde sind hochentwickelte, soziale Lebewesen. Innerhalb einer intakten Herde zu leben bedeutet, dass belastende Themen, die sich in Emotionen zeigen, im wahrsten Sinne des Wortes auf alle Schultern der Gruppe verteilt werden. Das ist vor allem bedeutsam für Pferde, die mit uns Menschen in einem Kontext, einem sozialen Verband, stehen.

Wenn wir Menschen belastet sind von etwas, tragen das auch unsere Pferde mit. Daraus ergibt sich für sie ein außerordentliches Problem, besonders bei Belastungen. Denn die Sorgen und Nöte, die Ängste, eventuell auch Verzweiflung und Hilflosigkeit, denen wir durch unseren emotionalen, zum Teil auch unbewussten Ausdruck Raum geben, ist für Pferde etwas nicht Fassbares. Dieses Unfassbare wird von Pferden erlebt, wie eine stille Bedrohung, die sie nicht zuordnen und vor der sie nicht flüchten können.

"Woher kommt die Angst, die Hilflosigkeit, die Hoffnungslosigkeit, mitunter auch die innere, gut zurückgehaltene Panik und totale Überforderung, das emotionale Chaos???"

Das Lage, die sich daraus ergibt, ist für unsere Pferde diffus und nicht einschätzbar. Energetisch nennen wir das Fremd-Frequenz, oder auch emotionale, übernommene Belastung, Spiegelung, oder auch Besetzung. Eine unsichtbare Dauer-Bedrohung ohne körperliche Gestalt... Um sich von diesen Belastungen zu befreien, bedarf es einiger verantwortlich getragener Handlungsweisen von uns Menschen. Pferde können sich aus diesem diffusen, unfassbaren, nicht sichtbaren Problem meist nicht alleine lösen. Wäre es wenigstens ein Raubtier, dass sich irgendwo hinter einem Hang oder in einem Gebüsch versteckt, dann könnten sie zurückgreifen auf ihre kollektiv gespeicherten Erfahrungen und Instinkte. Sie könnten die Bedrohung anhand ihrer Sinne erkennen und zuordnen. Dann könnten sie einem Impuls folgen, oder eine Entscheidung treffen, um in das Handeln zu kommen. Doch für diese ungewöhnliche menschengemachte Zivilisationsproblematik konnten sie in den letzten 50 Millionen Jahren keine Erfahrung machen, keine Handlungsweisen erarbeiten, keine Sicherheit finden, sie sind ohnmächtig (ohne Macht) ausgeliefert und stehen dadurch oft mehr unter Stress, als wir uns vorzustellen vermögen.

Sind WIR belastet, und haben wir parallel dazu einen „guten Draht“ zu unseren Pferden, ist es für sie unmöglich, unsere Schwingungen und Gefühle NICHT zu spüren. Es ist NICHT MÖGLICH, sich abzugrenzen – nicht einmal durch verantwortungsbewusst getragene Distanz. Ihr geliebtes und fürsorglich umsorgtes Pferd ist mit Ihnen verbunden, auch wenn Sie an Tagen, an denen es Ihnen emotional nicht gut geht oder sie gestresst sind, zu Hause bleiben, um das Pferd zu schützen…

Alles, was sich vertraut gemacht hat, ist miteinander verbunden. Alle Wesen, die sich trauen, sich gegenseitig zu vertrauen, lösen die energetischen Grenzen auf und lassen auf diese Weise die Verbindung miteinander zu. Alle, die miteinander verbunden sind, haben Zugriff auf die selben Frequenzen. Einigen davon sind Pferde gewachsen, anderen leider nicht. Es durchströmt sie wie die Wellen des Meeres, in das sie niemals aus eigenen Beweggründen gegangen wären. Ihre einzige Chance: stehen bleiben und aushalten - das wohl Unnatürlichste für ein Lebewesen, dessen Überlebensstrategien bei Stress und Bedrohung das bewegen der Beine wäre, um sich im wahrsten Sinne des Wortes "Luft" zu machen.

Für Pferde ist es daher wichtig, sich immer wieder auf sich selbst zu besinnen und sich auf ihre Natur und evolutionäre Konzeption zu konzentrieren, um wieder bei sich in der eigenen Frequenz ankommen zu können.

Wenn wir ihnen helfen wollen, sich aus diesen störenden emotionalen und gedanklichen Frequenzen zu reinigen, dann

  • -tun wir Menschen gut daran, es ihnen gleich zu tun: wieder in der eigenen Natur anzukommen, in dem, was Sie persönlich ausmacht, in Ihren Vorlieben, Ihren Vorzügen, Ihren Talenten, Ihrer Freude, Ihrer Lebensbestimmung, kann für Sie und dann spiegelnd übergreifend auch Ihrem Pferd gut tun.
  • dem Pferd einen geeigneten sozialen Kontext ohne Menschen ermöglichen, um sich "Luft zu machen", mit Sozialpartnern zu kraulen, zu rennen, sich zu wälzen, sich um herdeninterne Belange zu kümmern, Jungpferde erziehen, Fohlen bekommen...
  • Abwechslung schaffen, d.h. die Pferde nicht nur ein einem sozialen Pferdekontext leben lassen, sondern diesen auch so zu gestalten, (Achtung, vielleicht für einige von Ihnen emotional belastetes Thema:) DASS SIE NICHT SO WICHTIG SIND im Leben Ihres Pferdes. Lassen Sie Pferde gemeinsam in einem Terrain leben, das Pferdegerecht ist, wie in der Natur: weite Blicke sollten möglich sein, Sträucher, Bäume vorhanden sein, vielleicht ein Hand oder Hügel, abwechslungsreiches Weidegras oder Heuraufen an unterschiedlichsten Futterstellen, um nicht nur "aufbewahrt" zu leben, sondern Leben lebendig zu leben!

Alles, was Pferden hilft, wahrhaftig Pferd zu sein, schützt sie - vor unserem Chaos. Und sollten wir dann einmal durcheinandergebracht worden sein von dieser Welt, dann ist das nicht schlimm: das Pferd hat genügend Lebensraum, Abwechslung und Sozialpartner, um wieder "rein" zu werden - der Schlüssel zur Gesundheit, Kraft und Lebensfreude!

 

Wer dabei Hilfe braucht, in die eigene Frequenz zurückzufinden, kann sich z.B. über Coaching oder mit einem SCIO (Rückbesinnung auf die eigene Frequenz und analysieren individueller stärkender Hilfsmittel) jederzeit unterstützen lassen.

Lassen Sie es sich gut gehen!

Tanja von Salzen-Märkert

Bücher+eBooks

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
Copyright und Urheberrecht by Tanja von Salzen-Märkert. Das IMPRESSUM finden Sie unter Kontakt! Für schnelle Zahlung oder Spenden für Tür-und-Angel-Gespräche oder spontanes Coaching: https://paypal.me/fairnessprojekt

Anrufen

E-Mail

Anfahrt