Tanja von Salzen-Märkert Essentielle Pferdearbeit Beratung in Pferdefragen natürliches Training ganzheitlicher Unterricht wesensgerechte Ausbildung Akupunktur, ganzheitliche Behandlung/TCM Coaching & persönliche Entwicklung
    Tanja von Salzen-Märkert                                                               Essentielle Pferdearbeit                                            Beratung in Pferdefragennatürliches Trainingganzheitlicher Unterrichtwesensgerechte AusbildungAkupunktur, ganzheitliche Behandlung/TCMCoaching & persönliche Entwicklung                                                                                                                          

Eine Achtungsübung - Übung zur inneren Vollständigkeit

 

A c h t u n g s ü b u n g 

 

Wer spiegelt wen? 

(Und was davon wollen Sie wirklich wissen?) 

 

Eine Übung zur inneren Vollständigkeit 

 

 

Sich entfalten ODER sich begrenzen?

 

Wohlwollende Öffnung ODER Identitätsglaube?

 

Loslassen ODER Festhalten?

 

Wenn Sie mögen, wagen Sie sich in einen nächsten Schritt, um sich und Ihr Pferd noch besser zu erkennen und sich einen kleinen Tuning-Schubs in die von Ihnen gewünschte Richtung zu geben:

 

Wir sind vieles, und doch sind wir nichts. Nicht nur die Pferde, die uns zu hundert Prozent als Verkörperung der Natur begegnen und sie würdevoll vertreten und uns damit zeigen, wie es geht vollständig und natürlich zu sein, sondern auch die moderne Psychologie lehrt uns anschaulich, dass wir nicht unsere Gefühle SIND, sondern unsere Gefühle HABEN. Das scheint erst einmal unwichtig oder gar nebensächlich, Erbsenzählerei, jedenfalls so lange man einigermaßen in Balance ist. Und doch macht es für unseren Alltag einen entscheidenen Unterschied, wie wir mit Gefühlen umgehen oder uns von ihnen leiten und bestimmen lassen. Entweder profitiert davon auch unser Pferd in der Begegnung oder unter dem Sattel, oder es leidet darunter… 

Wer noch daran glaubt, traurig, wütend, zornig, trotzig, ängstlich oder freudig zu SEIN, unterliegt im Grunde (leider und zum Glück) einem Irrtum. Diesem Irrtum ist es zu verdanken, dass wir uns unangenehmen Gefühlen gegenüber selbstbestimmt distanzieren können, da wir beispielsweise gerade nur etwas Angst, Trotz oder Wut HABEN. Deshalb müssen wir das Gefühlte schlussfolgernd nicht komplett durch und durch SEIN. Und schon gar nicht ausweglos und für immer. Die Gute Nachricht dieser Annahme: Wir sind selbst Chef darüber, was wir haben und was wir nicht haben und wir können lernen, alles, was wir im Gefühlsbereich haben, zu steuern und zu lenken. Was wir meinen nicht zu haben, könne wir lernen zu initiieren und zu integrieren, denn die Wahrheit ist: jeder Mensch hat alles – es sei denn, er hat selbst eine Wahl getroffen, etwas nicht haben zu können oder zu wollen und begrenzt seine vollständige Natur und deren Ausmaß und Selbstausdruck selbst. Ganz allein selbst. 

Ein weit verbreitetes Phänomen ist es unter den Menschen, zu glauben, irgendwie negativ zu SEIN (z.B. Ich bin nicht wertvoll..., Ich bin nicht kompetent,... Ich bin es nicht wert,…) und die positiven Gefühle, die den negativen gegenüber stehen könnten, um Balance und gefühlte Vollständigkeit herbeizuführen und sich in Folge dessen positiv oder erfolgreich zu erleben, nicht zu haben oder das nicht auch sein zu können. Vorlieben dieses Phänomens zeigen sich im nicht vorhanden sein von Glück, Freude und Erfülltheit. Die Leichtigkeit des Seins ist auf dem Weg des Lebens abhanden gekommen...

Wer jetzt aufmerksam folgen konnte, wird erkannt haben, dass, wenn wir alles haben oder haben können, unsere vollständige Natur, ja logischerweise auch Glück, Freude und Erfüllung, bereits längst in unserem Gefühlsrücksack auf Einbindung in unser tägliches Leben warten, um uns das Leben endlich zu erleichtern. Und erleichtern wir uns unser Leben, fällt es uns ganz leicht, dieses auch anderen, wie zum Beispiel unserem Pferd zu ermöglichen und zu gönnen. Wir können es nur nicht anderen ermöglichen oder gönnen, wenn wir uns selbst so sehr nach diesem Gefühl sehnen, weil wir meinen, es aus irgendwelchen Gründen weder sein noch haben zu können. Gründe für dieses Verhalten kann man sich zur Genüge kreieren. Im Grunde sind das alles jedoch Illusionen, die wir aktiv benutzen oder einsetzen, um ja nicht zuzugeben, dass wir uns haben täuschen lassen oder uns selbst etwas vorgemacht haben. Wir sind lieber im Recht, als natürlich und vollständig. Das ist auch so eine von Menschen gemachte, absolut überflüssige Täuschung!

Um zu beweisen, wie sehr das jeden von uns betrifft vervollständigen Sie bitte einmal spontan folgenden Satz: 

„WEIL etwas in der Vergangenheit so und so geschehen ist (bitte spontan damit ausfüllen, was Ihnen einst geschehen oder nicht geschehen ist), kann ich jetzt nicht (mehr)…“

Na – haben Sie spontan einen Einfall dazu gehabt? Ich bin mir ganz sicher, Sie finden einen Grund, warum Sie etwas nichthaben. Leider ist das in Wahrheit Quatsch, denn Sie haben sich nur selbst daraufhin eingestellt, dass Ihre Behauptung wahr ist. Und um diese Wahrheit (und damit Ihre aktive oder stille individuelle Einzigartigkeit) zu beweisen, müssen Sie sich unterbewusst genau so verhalten, wie Sie behaupten. Das bedeutet schlussfolgernd leider auch, dass Sie selbst die Person sind, die ausschließt, dass für Sie etwas funktioniert. Niemand außerhalb von Ihnen ist daran SCHULD! Nicht einmal die Vergangenheit. Und um Recht zu behalten, stellen Sie ganz unbewusst die Weichen dementsprechend, dass Ihre Behauptung stimmt. Wer damit aufhören und sich ab jetzt mühelos ein vollständig erfolgreiches Leben – auf welcher Ebene auch immer – kreieren möchte, dem begegnet hier eine gute Nachricht: Alle Identitätsfestschreibungen, die Sie aus welchen Gründen auch immer kreiert und behauptet haben, können und dürfen ab heute unter dem Licht der Selbstehrlichkeit einfach so dahinschmelzen. 

Das, was Sie meinen, was Sie begrenzt, ist alles v o l l k o m m e n e r   Q u a t s c h ! 

Sie sind – ja, was sind Sie eigentlich? Wenn all das wegfiele, was Sie bisher meinten zu sein, was bleibt Ihnen dann noch?

Wieder ein Grund, um lieber zu behaupten, dieses oder jenes zu SEIN, als festzustellen, dass wir, unsere Seele, unser Geist, zu bunt, beweglich aber so wenig festzuschreiben ist wie ein funkelndes, transzendierendes Nordlicht. Das Problem ist: wir kennen und verstehen uns selbst nicht. Dazu ist der menschliche Intellekt leider nicht ausreichend, so groß sind wir! Jeder Einzelne. Wir sind einfach mehr, als wir erfassen können. Sie sind all diese Farben des Nordlichtes, all diese Formen, all das, was ein Nordlicht vermag zu sein. Elektrizität trifft Magnetismus: Verstand trifft Emotionen. Himmel begegnet Erde. Nur das – aber eben ALL DAS – sind Sie – wenn Sie endlich aufhören, sich selbst zu begrenzen und sich in ein Korsett hinein zu definieren. 

Dazu stelle ich Ihnen hier eine kleine Achtsamkeitsübung vor. Wenn Sie diese mit Ihrem Pferd tatsächlich praktizieren, hat nicht nur Ihr Intellekt etwas von den Worten, die ich schreibe, sondern Ihr Unterbewusstsein kommt in den Genuss einer echten Erfahrung. 

Sie brauchen dafür einen Zettel und einen Stift und einen Moment ungestörter Ruhe bei Ihrem Pferd (ich empfehle ca 20 Minuten ungestörtes Dasein beider, um sich wahrhaftig einlassen zu können):

 

1. Stellen oder setzen Sie sich zu Ihrem Pferd und versuchen Sie einfach nur dort zu sein und nichts zu wollen, weder von sich noch von Ihrem Pferd. Schauen Sie vor sich auf den Boden und lassen den Blick weit werden, als würden Sie träumen (so wie damals in der Schule, wenn Sie Ihrem Gehirn eine nährende Auszeit schenkten). Wenn der Blick weit geworden ist, lenken Sie ihn sachte auf ihr Pferd, weich, ohne es mit dem Blick zu fixieren.

Öffnen Sie sich für Ihre Wahrnehmung: Welche Gefühle hat Ihr Pferd gerade?

Bleiben Sie so lange, dass Sie drei Gefühle wahrnehmen und benennen können und notieren Sie Ihr Ergebnis auf dem Zettel. 

Versuchen Sie, sich in dieses Gefühl hineinzufühlen. Spüren Sie während dessen immer wieder Ihre Füße oder Ihr Gesäß auf dem Boden. Wenn Sie diese Gefühlslagen selber gespürt haben und es geschafft haben, dieses Gefühl sich in jede Zelle ausweiten zu lassen, schicken Sie einen goldenen Strahl aus Anerkennung und Dankbarkeit zu Ihrem Pferd. Akzeptieren Sie Gefühle, die Sie so nicht kennen oder mögen in Ihrem Pferd und schauen sich einfach nach einem weiteren um. Treffen Sie eine selbstachtende, bestimmte Auswahl, in welches Gefühl Sie ganz mitgehen können und wollen. Nehmen Sie nur diese Gefühlsfrequenzen in die nähere Auswahl, die Ihnen interessant, neu oder – meine Empfehlung – positiv erscheinen. Sie selbst sind Schöpfer dessen, welche Gefühle Sie in sich aufnehmen und für einen Moment in Ihrem körperlichen zu Hause haben. Danken Sie Ihrem Pferd und senken wieder den Blick. Nun schauen Sie diesem Gefühl zu, was es in Ihnen macht. Breitet es sich weiter aus oder haben Sie es nicht halten können oder wollen und sind wieder so, wie Sie vor der Übung waren? Akzeptieren und achten Sie alles, was Ihnen in den Sinn kommt. Und dann lassen Sie das Gefühl wieder gehen. Sie sind nicht dieses Gefühl, Sie haben es nur gerade. 

 

2. Zu Hause schauen Sie später, ob Sie das gesehene, gefühlte, erspürte oder erahnte Gefühl auch sehen und finden können, wenn Sie die selbe Übung wie oben beschrieben mit sich selbst als Gegenüber machen, wenn Sie in den Spiegel schauen. 

 

3. Am kommenden Tag drehen Sie die Übung um. Sie schauen morgens in den Spiegel. Schauen Sie, was Sie sehen. Halten Sie bewusst Ausschau nach etwas Neuem oder Positivem. Horchen Sie, was diese Person dort im Spiegel Ihnen heute zu sagen und mit auf den Weg zu geben hat. Achten Sie dabei auf sich. Seien Sie dabei nicht belehrend, kränkend, be- oder verurteilend, sondern wohlwollend, gütig und beherzt.

 

4. Gehen Sie zu Ihrem Pferd und schauen Sie, ob Sie das, was Sie für sich heute Morgen herausgefunden haben, auch Ihrem Pferd zukommen lassen mögen und es ihm von Herzen gönnen. Praktizieren Sie dieses Teil wie unter 1. beschrieben. Bleiben Sie unbedingt ausschließlich in positiven Frequenzen. Tragen Sie die Verantwortung dafür, was Sie aufnehmen (1.) und aussenden (4.). 

 

6. Schauen Sie, ob das, was Sie für sich selbst wünschen, vielleicht bei Ihrem Pferd längst schon da ist. Danken Sie sich selbst und Ihrem Pferd für Ihrer beider Gemeinschaft und für die Begegnung. Verabschieden Sie sich bewusst voller positiver Gefühle bei Ihrem Pferd dafür, dass es da ist.

 

7. Widmen Sie sich etwas Ruhigem, Schönen, um dem Impuls des Gefühls eine Zeit des Nachklangs zu ermöglichen. Suchen Sie ab heute immer wieder ein positives Gefühl in sich auf, und erlauben es sich einfach, dieses Gefühl zu haben, genau wie all die anderen, die Sie schon so gut kennen. Am besten praktizieren Sie das 3x täglich für ein paar Minuten.

 

Viel Freude dabei, sich ab JETZT immer positiver zu erleben…

(Das Erleben ist ein Spiel! Wir können es nicht gewinnen oder verlieren. Aber wir können es spielen!)

 

Danke – Aho mitakuye oyasin (auch im Namen der Pferde)

Ihre Tanja von Salzen-Märkert

 

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